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Teil 2 der Mini-Serie „Nachhaltigkeit durch LegalTech“

Während wir in Teil 1 unserer Mini-Serie „Nachhaltigkeit durch Legal Tech“ den Fokus auf das Potenzial von Legal Tech zur Erreichung ökonomischer Nachhaltigkeitsziele gelegt haben, stehen in den Teilen 2 und 3 ökologische Ziele im Vordergrund. Auch hier wird sich zeigen, dass beide Ziele letztlich doch untrennbar miteinander verbunden sind. In Teil 2 beschäftigen wir uns mit dem Papierverbrauch europäischer Unternehmen und dem möglichen Einsparpotenzial.

12 Responsible Production and Consumption – Pathways To Peace

Die immer noch geringe Akzeptanz von digitalen Prozessen bei europäischen Unternehmen führt zu einem enormen Papierverbrauch. Der Verband der deutschen Papierhersteller (vdp) berichtet einen Verbrauch von fast 5,1 Millionen Tonnen für den Bürogebrauch produzierten Druckerpapier in Deutschland im Jahr 2018.[1] Geteilt durch die Anzahl der Erwerbstätigen in Deutschland (43,5 Millionen) liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei 117 kg oder 23.400 Seiten.

Wendet man den Durchschnitt auf alle 1,7 Millionen KMUs und ihre 53,7 Millionen Beschäftigten in der EU an (ohne Kleinstunternehmen, 32 Mitarbeiter im Durchschnitt) lag der Papierverbrauch bei 6,3 Millionen Tonnen oder etwa 1,26 Billionen Seiten. Stapelt man das Papier, entsteht ein 188.600 km hoher Turm. Damit hätte man bereits die halbe Distanz zum Mond geschafft (384.400 km) oder könnte das Papier 4,5 mal um die Erde legen.

Obwohl Recyclingpapier 50% der verwendeten Materialien zur Herstellung dieser Papiermenge ausmachen, sind die Auswirkungen auf die Umwelt dennoch unglaublich hoch. Es werden fast 4,7 Millionen Bäume benötigt [2] , was ungefähr der Größe von 16.400 Fußballfeldern entspricht, die eingesetzte Energie könnte mehr als 25,3 Mio. Einzelhaushalte mit Strom für ein Jahr versorgen und der Wasserverbrauch entspricht dem Jahresverbrauch von 4,9 Mio. Menschen. Zudem werden durch die Produktion 6 Mio. Tonnen CO2 freigesetzt, was 1,5 Mio. Flügen zwischen Frankfurt und New York – hin und zurück entspricht.[3]  1,2 Millionen Bäume wären nötig, um die Emissionen auszugleichen.

Anhand der Erfahrungen mit unseren Kunden konnten wir abschätzen, dass der Papierverbrauch durch den Einsatz von ContrAxs um 50% reduziert werden kann. Durch den nachhaltigen digitalen Workflow kann auf das Drucken in vielen Fällen verzichtet werden.

Die Besprechung und Verhandlung von juristischen Dokumenten erfolgt in unserem digitalen Verhandlungsraum. Anschließend können die Dokumente papierlos in ContrAxs signiert und direkt im Dokumentenmanagement abgelegt werden. Unsere Cloud-Server werden zu 100 % aus erneuerbaren Energien betrieben und sind klimaneutral.

Das spart jedem unserer Kunden tausende Euro und leistet auch einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem Ressourcenverbrauch in der Industrie. Die folgende Graphik veranschaulicht nochmals das Einsparungspotenzial durch die Nutzung von ContrAxs: 

ContrAxs - nachhaltiges Vertragsmanagement
Nachhaltiges Vertragsmanagement ContrAxs

Im dritten und letzten Teil unserer Mini-Serie befassen wir uns mit dem CO2-Austoß von Postversand und Geschäftsreisen.

[1] https://www.vdp-online.de/fileadmin/0002VDP/07_Dateien/1_Statistik/2018/Kompass_dt.pdf

[2] https://www.regenwald-schuetzen.org/fileadmin/user_upload/pdf/Projekt/Weil-wir/Papier/weil-wir-es-wert-sind-wie-viel-in-baeumen.pdf

[3] https://www.ecopaper.ch/papier/papierrechner

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